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Ostsee Rallye

Endlich Ostsee-Rallye

Nach sieben-monatiger Vorbereitung war es am 8. September endlich soweit.

Erste Ausfahrt mit dem neu erworbenen Porsche 911 GT3. Um mal ein „Fahrgefühl“ für den Porsche zu bekommen, bietet sich eine Heimrallye natürlich bestens an. Da wir das ganze Jahr nur mit den Mitsubishi-Allradlern gefahren sind, musste eine komplett neue Fahrweise mit einem 400 PS Hecktriebler erprobt werden. Bloß kein Regen, war bei der Besprechung mit der Service-Crew am Freitag ein großes Thema.

Auf der WP1 Hasselburg wurde auf den langen Geraden schon mal kräftig Gas gegeben, die Kurven ein bisschen verhaltener angefahren und in den Waldstücken erst mal geschaut wie die Bedingungen dort sind.
WP2 dann das was wir komplett nicht wollten = Regennasse Straßen. Dies hatte für uns eine sehr zurückhaltende Fahrweise zur Konsequenz.
WP3 Logeberg eine sehr schöne, kurvenreiche aber auch schnelle Prüfung gefiel uns wieder sehr, da diese auch wieder komplett trocken war.
Nachdem die ersten drei WP’s gefahren waren und nun sich einen ersten Eindruck „erfahren“ hatte, wusste man welche ein „brachiale Gewalt“ dieses tolle Auto hat. Die WP 4-6 wurden identisch wie 1-3 gefahren, daher wurden die Zeiten nachdem man sich ein wenig eingewöhnt hatte, auch bedeutend besser.

Nach der großen Mittagspause wurden die Prüfungen in Suxdorf, Putlos und bei Kölle auf dem Rosenhof gefahren.

Suxdorf-Rundkurs = Spaßfaktor : 10. Mit Höchstgeschwindigkeit in ein Dorf reinzufahren und sein Auto dann an einem Zuschauerpunkt quer durch Drift in einen links Abzweig wieder zu verlassen, macht natürlich tierisch Spaß. Die kurzen Gerade mit trotzdem schnellen Kurven und den Kuppen sind anspruchsvoll aber trotzdem vom Fun-Faktor ganz vorn.
Der Truppen-Übungsplatz Putlos war natürlich Porsche-Rennstrecke. Die Vollgaspassagen wurden reichlich ausgefahren, die langen Kurven bzw. Schikanen an getestet und bei den Schotterstücken getestet, wie es zum Ersten Mal mit dem 911er wie Schotterteile überhaupt zu fahren sind.
Bei Kölle auf dem Rosenhof hätten wir zwar wegen den vielen Schotterpassagen ein Allradauto besser gebrauchen können, aber die Erfahrungswerte hier waren auch nicht schlecht.
Auch die Prüfungen wurden doppelt gefahren um viele neue Erkenntnisse in Sachen Porsche 911 GT3 zu sammeln.

Fazit = Mega Spaß, Soundgewaltiges Auto, Rallye-Spaß pur für Fahrer und Zuschauer.
Ob dieses Jahr mit dem GT3 noch eine „Proberallye“ gefahren wird, steht noch nicht fest. Auf alle Fälle wird der Porsche in der Saison 2013 des Öfteren auf den Rallye Pisten in Deutschland zu sehen bzw. zu hören sein.
Jetzt gehts es aber wieder mit einem EVO 6 zur Reckenberg-Rallye.

Holsten Rallye

04 .August 2012

Am vergangenen Wochenende fuhren wir die Holsten Rallye auf Putlos. Vormittags mit dem weißen Evo6 in Wertung und nachmittags mit dem Evo8 als Einstellungsfahrt als Vorauswagen.

Am Vormittag gingen wir mit der Startnummer 3 an den Start. Die Strecke mit den heiklen Kurven war uns bekannt, so passte der Schrieb optimal auf unsere Fahrweise. Alles lief gut. Von Prüfung zu Prüfung wurden wir schneller. Am Ende der Vormittagsveranstaltung reichte es für den 5. Gesamtrang und den 2. Platz in der Klasse.Am Nachmittag kam dann der Evo8 raus. Nachdem er neu eingestellt wurde (Steuergerät, Kabelbaum usw.), sollte er auf einer Veranstaltung getestet werden. Das Auto lief wie wir es uns vorgestellt hatten. Am Ende des Tages waren alle zufrieden mit den Leistungen des Tages.

Die Vorbereitungen laufen für die Ostsee-Rallye in Grömitz. Jedoch wird es Veränderungen im Cockpit geben. Soviel sei verraten. Genaueres wird später bekannt gegeben

Rosenhof Rallyesprint

07. Juli 2012

Am 07.07. fuhren wir nach Rosenhof zu Kai-Dieter Kölle um den Sprint zu fahren. Die Strecke, die seit dem letzten Jahr verlängert wurde, führte auch über ein fast schon reifes, abgedroschenes Feld. Solch eine Streckenführung ist in Deutschland wohl einmalig. Mit der Sprungkuppe auf der Prüfung hält Sönke seit dem 1. Rosenhofsprint im Ford Escort Cosworth immer noch den Rekord über 30 m. Keiner hatte dies seither wieder soweit bzw. weiter geschafft.
Wir fuhren bei Sonnenschein los. Das Auto lief gut. Jede Sprungkuppe wurde mitgenommen und ausgenutzt, wobei die restliche Beschaffenheit der Prüfungen von Schotterstücken, über schnelle Asphaltkurven und Kopfsteinpflaster alles in sich hatte, was eine tolle Rallye-Sprint-Veranstaltung haben muss.
Nach der dritten Prüfung lagen wir auf dem dritten Platz Gesamt dicht gefolgt von Michael Path von 1. Sekunde. So hieß es auf der letzten Prüfung noch einmal richtig Gas geben um den Platz zu behalten. Auf WP4 waren wir 2 Sekunden schneller als Path. Somit holten wir uns den 3. Platz Gesamt und den 2.Platz in unserer Klasse.

Roland Rallye

28. April 2012

Am vergangen Wochenende stand keine Veranstaltung in unserem Terminkalender so entschlossen wir uns spontan zur Roland Rallye, einer Rallye mit 70 % Schotter, nach Nordhausen im Harz zu fahren. Gesagt, getan.

Am frühen Samstagmorgen ging es in Richtung Süden. Nach einer 5 stündigen Fahrt wurde das Ziel erreicht und die Abnahmen erledigt.

Bei dieser Rallye war eine umgekehrte Starreihenfolge Programm, das heißt: Erst die „kleinen, langsameren“ Wagen und zum Schluss, die „Großen, Schnellen“. Als Startnummer 42 fuhren wir dadurch um 13.08 Uhr los. Diesmal mit unserem weißen EVO 6, der für die Schotterrallyes zuständig ist.

Die Prüfungen liefen gut. WP 1,4 und 2,5 waren Sprint-Prüfungen (4 bzw. 7 km lang). WP 3,6 war ein Rundkurs. Hier wurde „durchs Gehege“ gefahren. Einmal quer durch die Stadt und dann steil bergab wieder zum Start. Dieser Rundkurs wurde vom Team genutzt um den Zuschauern zu zeigen, wie man mit einem Allradauto quer durch die Kurven fährt. Der Handbremse sei Dank! Dies kostet zwar ein wenig Zeit aber der Spaß darf ja auch nicht zu kurz kommen.

Fazit des Tages: 8. Platz Gesamt und 3. Platz in der Klasse

Nächstes Wochenende geht es denn zur Sulingen Rallye worauf wir uns alle schon sehr freuen und weitere Punkte für den NARC und die Masters einfahren möchten.

Rallye Erzgebirge

20 – 21 April 2012

Da meine Stammcopilotin, was gleichzeitig meine Tochter Nina ist, aus schulischen Gründen verhindert war, musste ich diesmal auf meinem Hauptstadtcopiloten Klaus Finke zurückgreifen.

Eigentlich mit dem EVO 8 genannt, mussten wir leider bei der allerletzten Probefahrt am Mittwochabend um 20 Uhr kurz vor Verladung auf unseren Trailer feststellen, dass ein größeres Problem in Sachen Öl, sich links am Motor noch eingeschlichen hatte.

Nach längeren Suchen der Ölleckage dann vom Chefmechaniker Kay die Diagnose: „Nicht über Nacht zu reparieren.“, Chef Sönke gefragt, „Noch einen Plan B in Tasche?“ Logisch wie immer. Schnell beim Veranstalter angerufen, ob anstelle des EVO 8 auch ein EVO 6 mitgebracht werden kann (Division blieb gleich) Kam die Antwort aus Stollberg: „Logisch Sönke, lad auf und komm zu uns.“
Gesagt, getan der Rote, der die Woche zuvor ja eigentlich den Gesamtsieg in Neuruppin eingefahren hätte, wenn nicht meine außerordentliche Reparatur erfolgt wäre. Naja EVO 6 jedenfalls wieder TOPFIT, aufgeladen und los.

Nach einer über 8-stündigen Anreise Donnerstag dann abends Papierabnahme, Essen und Schlachtplan mit Servicecrew abgesprochen fürs Rallyewochenende, da am Freitagmorgen schon die Prüfungen abgefahren werden durften für die Rallye, die schon um 7 Uhr anfing. Nachdem man fast den ganzen Freitag die tollen Prüfungen abgefahren hatte zum Gebetsbuch erstellen, kam dann endlich der richtige Test am Freitagabend um 18.30 Uhr. Mit der Startnummer 15 von über 70 Autos war man vorn mit dabei.

Ein Rundkurs, der viele Rallyefacetten hatte: Schotterpassagen, schnelle manchmal sehr enge Ortsdurchfahrten, Spitzkehren usw. Eben alles was man für eine gute Sonderprüfung haben muss. Am Ziel der WP fragte mich Klaus: „ Na, was meinste war doch bestimmt eine gute Zeit, oder?“ Mein Bauchgefühl sagte mir ja, was dann später bei der Zeitenausgabe sich bestätigte: 12. Platz gesamt und 4ter in unserer Division. Nicht schlecht war die gesamte Meinung unserer Crew, kann am morgigen Samstag ruhig so weitergehen bzw. noch besser werden.

Bei der WP2 am Samstagmorgen gleich nach ein paar Minuten eine Schrecksekunde. Peter Corazza, der Lokalmatador, hatte sich mit seinem EVO 9 überschlagen was einen sofortigen WP – STOP nach sich zog, weil die Feuerwehr bzw. Rettungswagen sofort zum Unfall fahren mussten. Aber später die Entwarnung, mit beiden Fahrern erst mal alles ok.

Ab dann ging es richtig los. WP2 wurde noch nicht ganz auf Vollgas gefahren. Aber ab WP 3 wurde dann schon ein wenig mehr Gas gegeben, wobei nach dieser Sektion ein 18. Platz Gesamt erst mal eingefahren wurde. Die WP3, der Stadtrundkurs in Stollberg, war mal wieder Spitze. Tausende von Zuschauern an der Strecke, tolle Rallyestimmung überall und das man mit weit über 200km/h in bzw. durch eine Stadt fährt, hat man ja auch nicht alle Tage. Alle anderen Prüfungen waren ja wie schon erwähnt vom allerfeinsten was ein Rallyeherz höher schlagen lässt. Von Schotterpassagen über Spitzkehren, Plattenwege, Ortsdurchfahrten usw. eben alles was man als Rallyefahrer auf einer WP eben so braucht.

Mit Klaus als Beifahrer funktionierte und harmonierte im EVO ebenfalls alles bestens und wir fuhren eigentlich immer bei den TOP Plätzen mit. Jetzt aber noch meine beiden AHA-Erlebnisse.

Auf einer A-E Prüfung fiel bei einen älteren Frau bei unseren Start ein (der Zeitnehmer war schon bei 3 – 2 – 1), dass sie gerade in diesem Moment die Fahrbahn überqueren wollte, was für uns zur Konsequenz hatte, dass wir im Schritttempo bzw. einen großen Bogen um sie rumfahren mussten um sie nicht zu überfahren.
Danke an dieser Stelle nochmal dem Streckenposten, der lieber hätte Zuhause bleiben können. Dort wäre er aber wohl genauso unnütz (nutzlos) gewesen wie an dieser Stelle, deshalb hatte man ihn wohl auch dorthin gestellt.

Gleiche Prüfung aber andere WP:
Beim Hochbeschleunigen auf einer 500 Meter langen Geraden mit Sprungkuppe und danach nochmals 300 Meter Geraden, also eine Vollgaspassage, sah man schon 3 junge Männer, die sich an jener Sprungkuppe platzierten um wohl tollere Bilder machen zu wollen. Wobei einem jenen Herren dann einfiel: Ich stell mich mal mitten auf die Fahrbahn, dann bekomm ich wohl noch tolle Fotos. Als ihm dann aber klar wurde wie schnell ein Rallyeauto in Aktion wirklich ist und wir ihm immer dichter kamen, war ein riesen Sprung zur Seite sein großes Glück. Bei dieser Aktion wurden wieder mehrere wertvolle Sekunden verschenkt, weil ich vorher noch starkgebremst und zurückgeschaltet hatte (bei einer wie gesagt Vollgaspassage), sonst hätten wir ihn wohl doch noch geplättet.

Naja diese beiden ärgerlichen Vorfälle kosteten mich wohl meinen 12. Platz Gesamt bzw. 3. Platz in der Division wobei jetzt noch ein 14ten Gesamt bzw. 5ter Platz in der Division bei rumkamen.

Als Abschluss würde ich sagen: Riesenspaß gehabt, tolle Zuschauerkulissen, fabelhafte Prüfungen, spitzen Rallye würde jedem empfehlen der dort noch nicht gefahren ist bei der 50.ten Jubiläumsausgabe auf alle Fälle mal hinzufahren und Starten.
Ach ja – erste Punkte für die ADAC-Masters sind jetzt auch schon eingefahren. Mit viel Vorfreude bis dann

Euer Sönke

Fontane Rallye

14 April 2012

Am vergangenen Wochenende starteten 51 Teams bei der 13. ADAC-Fontane-Rallye in Neuruppin zwischen Berlin und Hamburg. Es diktierten bei sonnigem Frühlingswetter die Mitsubishi das Tempo: Wolfgang Meierholz, Ken Milde, Lazar Kan, Matthias Koch und wir bildeten eine 5er Mitsubishi-Armada.

Die WP 3 und 5 waren die Gleichen. WP 1 war ebenfalls die gleiche Strecke wie die 3 und 5 war aber 2 km länger. Ähnlich bei den Prüfungen 2, 4 und 6. Wieder die gleiche Streckenführung. (Nur die WP 4 wurde als Rundkurs gefahren)
Als Startnummer 6 gingen wir an den Start.

Wir überraschten unsere Konkurrenten. Bereits auf der WP 1 fuhren wir Bestzeit. Koch lediglich 0,2 Sekunden hinter uns. Auf WP 2 fuhr er 1 Sekunde schneller als wir. So war der erste Zwischenstand beim 1. Regrouping: Wir auf Platz 2 Gesamt (0,8 Sekunden hinter Koch).

Mit diesen Voraussetzungen machten wir uns auf den Weg zu WP 3 und 4. Diesmal holten wir uns beide Bestzeiten. Und hatten einen Vorsprung von ganzen 17 Sekunden zu Koch und Meierholz (beide eine EVO 8). Es lief alles so wie wir es uns vorgestellt hatten.

Doch dann auf den letzten Metern der 4. Prüfung lief das Auto nicht mehr ganz rund. Wir wollten die Zündkerzen wechseln. Unser Vorhaben bestand darin, ins Regrouping zu fahren und dort die Reparatur schnell zu erledigen. Doch leider hatten weder Fahrer noch Beifahrerin daran gedacht, dass es nicht erlaubt ist während dieser Pause Service zu machen. Durch diesen Fehler wurden wir aus der Wertung ausgeschlossen und mussten aufgeben.

So war die Veranstaltung für uns beendet.

Nichts desto trotz freut sich das komplette Team MILON-MOTORSPORT auf das kommende Wochenende an dem die Rallye Erzgebirge stattfindet. Diesmal mit Klaus Finke als Beifahrer, da Nina verhindert ist.

Stormarn Rallye

31. März 2012

Wieder ein erfolgreiches Rallyewochenende liegt hinter dem Team Milon-Motorsport.

In den frühen Morgenstunden ging es in Richtung Trittau.
Der erste Eindruck der Strecken:
WP 1/4 und WP 2/5 zwar sehr kurz aber trotzdem schöne Prüfungen.
WP 3/6 ein schneller Rundkurs mit langen Vollgasgeraden, Schikanen und einigen interessanten Abzweigen.

Als 5. gingen wir nun an den Start. Bei den ersten 3 WPs waren wir immer mit TOP 5 Zeiten dabei.
Nach einem kurzen Regrouping ging es mit den gleichen WPs in selbiger Reihenfolge wieder los.
WP4 und WP5 verliefen ähnlich schnell wie am Vormittag.
Viele Zuschauer hatten einen Interessanten Rallyetag gehabt.

Auf WP 6 kam uns eine Schikane ein wenig in die Querre. Ein vorausfahrendes Fahrzeug hatte sie fast komplett "abgeräumt". Der Reifenstapel bewegte sich zum Straßenrand. Eigentlich wollten wir mit Vollgas durchfahren. Aber der Reifenstapel bewegte sich wieder zurück in Richtung Fahrbahnmitte, dadurch waren wir gezwungen eine Vollbremsung durchzuführen. Bei unserer Vollbremsung und anschließendem Ausweichmanöver trafen wir trotzdem den Reifenstapel mit unserem linken Kotflügel. Dieser wurde dabei beschädigt.

Trotz alledem belegten wir einen 7. Platz im Gesamt und die ersten Punkte in unserer Rallye 200 Meisterschaft. Die bei uns im Terminkalender eingetragene Rallye Kneesebeck konnten wir aus geschäftlichen Gründen leider nicht antreten, dafür freuen wir uns schon jetzt auf die am 14. April stattfindende Rallye - Neuruppin, wo nochmals ein EVO 6 an den Start geht.

Wikinger Rallye

22 - 24. März 2012

Am vergangen Wochenende war es soweit. Die ADAC Wikinger Rallye stand auf dem Terminplan vom Team MILON MOTORSPORT.
Am Donnerstagabend reisten wir in Süderbrarup an und holten uns die Papiere für den nächsten Tag ab.
Freitagmorgen wurden die Prüfungen abgefahren.
Erster Eindruck von Sönke: „ Das sind die anspruchsvollsten Prüfungen der Wikinger Rallye, die ich kenne mit sehr vielen Kuppen und schnellen Kurven. Ich freu mich auf die Rallye!

Am Freitagabend starteten wir dann mit dem roten Mitsubishi Evo 6 als 46. mit Startnummer 74 um 18.16 Uhr.
Die WP 1 lief gut. Aber ab der WP 2 war es schon nicht mehr so gut, wie gedacht. Die Bremsen funktionierten nicht mehr richtig, erst nach mehrmaligen Pumpen des Bremspedales bremste der Wagen. Fazit: Hauptbremszylinder defekt.
Im darauffolgenden Service klärte uns unser Chefmechaniker auf. Der Hauptbremszylinder war defekt. Bremsflüssigkeit war ausgetreten.
Das Auto war noch so sicher, dass wir die anderen beiden WPs fahren konnten, jedoch nur mit mäßiger Geschwindigkeit.
Auf WP 3 fuhren wir nun, jetzt schon im Dunkeln, langsam mit Warnblinker.
Auf den Weg zur WP 4 fiel nun auch noch ausgerechnet unser Lampenbaum aus. Dadurch waren wir gezwungen, die Prüfung nur mit Abblendlicht zu fahren. Nicht sehr gute Voraussetzungen um weit vorn mit zu fahren. ( Nicht zu 100prozentig funktionierende Bremsen und kaputtes Licht).

Aber wir kamen ins Ziel für Freitagabend. Wir meldeten uns gleich beim Veranstalter für die Super Rallye 2000, was bedeutet, dass wir die ganze Nacht durchschrauben durften dafür jedoch eine Zeitstrafe von 5 Minuten bekamen. Aber wir durften Samstag wieder starten und das war erst mal das Wichtigste für uns. Unsere Mechaniker leisteten tolle Arbeit und schraubten bis tief in die Nacht um den Evo wieder an den Start zu bringen.

So starteten wir am Samstagmorgen, nach der Platzierung des Vortages, am hinteren Starterfeld. Die Chancen noch etwas Großes einzufahren waren dadurch schon nicht mehr realisierbar. Nun hieß es nur noch ankommen und wichtige Punkte für die NARC Meisterschaft holen.
Der Samstagmorgen startete relativ gut. Auf WP 5 lief alles wie wir es uns vorgestellt hatten. WP 6 (eindeutig die Längste mit knapp 16,7 km) hatte es wirklich in sich. Die Strecke bestand nur aus Kuppen und Kurven. Trotzdem war es für Fahrer und Beifahrer die Beste, da sie sich richtig gut aufeinander einstellen konnten.
Beim darauffolgenden Service gab es keine Komplikationen. Die nächsten WPs liefen auch besser als wie beim ersten Mal gefahren. Auch wenn den ganzen Tag über nicht auf Vollgas gefahren wurde, da man im Hinterkopf ja immer noch an die nicht 100 Prozentigen Bremsen denken musste. Sönke: „ An manchen Stellen habe ich viel früher gebremst, hätte die Bremse da nicht funktioniert, wäre es nicht gut ausgegangen.

Auf WP 9 konnte nun mal beschleunigt werden. Es war die erste Prüfung auf der es lange Geraden von bis zu 600 m gab. Auf den anderen Prüfungen waren die längsten Geraden lediglich 100 m lang.
Auf WP 10 gab es schöne Schotterpassagen, die dem Team gut gefielen. Man konnte dort gut driften und sich im Schotter richtig austoben.
Der Rundkurs WP 11 war eine gute Zuschauerprüfung, jedoch zum Fahren nicht die optimalste Strecke.
Die letzten drei Wertungsprüfungen machten wir auch nicht auf Tempo sondern auf ankommen. Es war sowieso ein wenig schwierig schnell zu fahren, da die ganzen Schotterstücke kaum befahrbar waren. Die vor uns gestarteten Autos hatten die Fahrbahn so sehr zerstört, dass eine schnelle Fahrweise nicht möglich war.
Um 19.48 Uhr erreichten wir das Ziel in Süderbrarup. Die Ausfallquote war bei dieser Veranstaltung generell sehr hoch. Knapp 55 % erreichten das Ziel die anderen 35% mussten vorzeitig aufgeben.

Wir fuhren uns auf den 2. Platz in der Klasse und 8. Platz in der Division. So ist die erste Punktewertung für den NARC eingefahren

Das Team MILON MOTORSPORT war bei dieser Rallye wieder einmal doppelt vertreten. Hans-Ulrich Blankenburg mietete sich den weißen Mitsubishi Evo 6. Bei ihm lief es soweit auch gut. Lediglich ein Reifenschaden auf der WP 8 kostete ihm viel Zeit, die auch er nicht wieder aufholen konnte.

Die nächste Rallye wird die Stormarn Rallye am 31. März sein. Die nächste große Veranstaltung wird die Rallye Erzgebirge am 20. und 21. April sein, der erste Lauf der Masters, wobei der Evo 8 an den Start gehen wird.

40. Stade Rallye

10. März 2012
Außerplanmäßig und kurzentschlossen hat sich das Team Milon-Motorsport bei der 40. Stade-Rallye angemeldet, die am 10.03.2012 stattfand.
Die Sonne schien, der Himmel ein wenig bedeckt. So wurde in die Rallye Stade gestartet.
Als Startnummer 3 ging es früh los. Die Prüfungen waren genau das Richtige für den EVO 6, (diesmal der Weiße. Er sollte auch mal von uns gefahren werden) ein wenig Schotter zum Steine schmeißen, Kurven zum Driften und viele Geraden zum Gas geben.
Alles in Allem brachte die Rallye sowohl dem Fahrer als auch der Beifahrerin viel Spaß und mit der Endwertung waren beide voll auf zufrieden. Die Klasse wurde gewonnen und sie fuhren den EVO (wieder einmal) auf Gesamtrang 2.
Dies sind gute Voraussetzungen für den Start bei der Wikinger Rallye in vierzehn Tage,
worauf sich schon das komplette MILON-Motorsport-Team freut.

Welfen Winter Rallye

24. – 25. Februar 2012
Am Wochenende war es soweit. Es wurde nach Eineinhalbjähriger Pause erfolgreich in die Saison gestartet. Eigentlich war die Rallye als Testfahrt für den roten EVO 6 gedacht, da er im letzten Jahr einen neuen Motor und neue Antriebsteile bekommen hat. Aber man dachte sich: Wenn schon, denn schon. Am Freitagabend bei extremen Witterungsbedingungen wurde gestartet. Starker Regen und schlechte Sicht. So fing es an. Aber nichts destotrotz wurde das Beste draus gemacht. Ein guter 6. Platz gesamt und 2. in der Klasse. Das trotz einem angeschlagenen Fahrer. Sönke wurde von einer Grippe und einem stark schmerzenden Kupplungsfuß geschwächt. (2 Tage zuvor war er umgeknickt und hatte dadurch Probleme beim Treten der Kupplung).

Am Samstagvormittag wurde an 8. Stelle gestartet. Die Strecke war am trocknen trotzdem noch leicht feucht. Ideale Bedingungen für unser Auto. Man wusste wie die Strecke lief und konnte sich richtig austoben. Bei spektakulären Drifts (mit einem ALLRAD wohl gemerkt) fuhren wir uns auf den 4. Platz gesamt. Nur eine Sekunde hinter dem dritten Platz. Die Sekunde war wohl der kleine Dreher auf WP 3 gewesen.
Am Nachmittag kam die Grippe wieder zum Vorschein und der Fuß begann sehr zu schmerzen. Dadurch wurde ein wenig Gas rausgenommen trotzdem fuhren wir auf den 8. Platz gesamt.

Bei der Tripple Wertung kamen wir auf den 4. Platz gesamt. Das kann man als einen guten Einstand bezeichnen.
Auch der weiße EVO 6 kam am Wochenende am Zug. Thomas Robel (
Toro-Motorsport) mietete ihn und damit begann auch die Vermietungssaison. Der weiße EVO fuhr auf den Gesamtrang 2. Somit waren die beiden Autos von MILON – MOTORSPORT unter den TOP 5 vertreten. Das Wochenende war erfolgreich und somit wird bereits auf die nächste Rallye geschaut. Die Wikinger Rallye steht in knapp 3 Wochen schon vor der Tür bei der das Team MILON-Motorsport auch vertreten sein wird.